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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Rechte und TLS
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am: 22. August 2006, 02:18:06
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Hallo! Siehe -> "GroupOwner", -> "Umask", ... Alles weitere findest Du bei der Aufstellung der -> DirektivenHowTo's findest Du hier auf Stonki's Site unter Support: siehe -> FAQ und -> DocsWenn Dir dieses -> HowTo nicht reichen sollte, um Deinen Server mit TLS zum Laufen zu bringen und/oder Du genau wissen möchtest, was wie warum im einzelnen passiert, dann mußt Du Dich eben vielleicht hinsetzten, das Gehirn einschalten (was wird wohl "-days 365" bedeuten???) und die einzelnen Themen selbst studieren - und hinterher vielleicht ein Buch darüber schreiben. Wenn Du z.B. mehr über SSL wissen möchtest, ist ein guter Einstiegspunkt ein Artikel bei -> Wikipedia, noch mehr gibt es zu Hauf im Internet... Sorry, das mag sehr arrogant und hart klingen, aber den goldenen Löffel wirst Du wohl nirgends finden. Eine einfache und gute Anleitung wie's geht (sechs Zeilen Konfiguration!) und eine IMHO ausreichende Erklärung findest Du aber sehr wohl hier. mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Anforderungen an Server
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am: 22. August 2006, 01:42:56
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@Stonki: die Seite kannte ich noch nicht und werde sie mir bei Gelegenheit einverleiben - danke! Stonki hat natürlich Recht: eine höhere Buffersize minimiert den Plattenzugriff und erhöht dadurch die Gesamtperformance des Systems. Zum Thema RAID siehe -> Wikipedia, da ist eine sehr schöne Aufstellung der RAID-Level, Erklärungen dazu und Vergleiche untereinander. Es gibt reine Software-RAID's (Betriebsystem), RAID-Controller die (Betriebs)System- Unterstützung benötigen und natürlich reine (externe) Hardware-RAID's. Natürlich ist da auch wieder eine Software aktiv, aber die ist sofort einsatzbereit, hochspezialisiert und vom Client-Rechner unabhängig. Oft unterstützen diese Geräte auch ein Hot-Swapping, d.h. man kann im laufenden Betrieb (!!!) Festplatten aus- loggen und wechseln. Ein Ausfall des Systems wegen einer defekten Festplatte ist damit nahezu bei Null. In der Praxis wird meistens RAID 5 oder RAID 10 eingesetzt. RAID 5 ist das konstengünstigere (min 3 Platten), RAID 10 (min. 4 Platten) bringt die beste Performance und Sicherheit. Näheres siehe Wikipedia. Aber eines sollte Dir unbedingt bewußt sein: ein RAID-System kann Dich nur vor Hardwarefehlern und -ausfällen schützen, nicht aber vor den meist viel häufigeren Softwarefehlern! Softwarefehler werden dann mit in das RAID-System geschrieben - aber die dann gut gesichert gegen Hardwareausfall. Ein RAID-System ohne gute, konsequent regelmäßige Backupstrategie ist sein Geld nicht wert. Es bleibt der gute, alte Grundsatz: a backup the day keeps trouble away!mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Anforderungen an Server
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am: 21. August 2006, 12:34:18
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Hallo!
Ich würde sagen, daß ein "normales" Linux mit 512 MB RAM bestens ausgerüstet ist - das wird man bei einem Rechner mit solch einem RAID-System ja wohl mindestens erwarten können. Allerdings gilt auch hier die Regel: je mehr, desto besser.
Der ProFTPD kann man quasi als User-Shell sehen und stellt meines Wissens keine besonderen Anforderungen. Ein Apache-Server ist wesentlich anspruchsvoller.
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Login hängt fest
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am: 19. August 2006, 17:49:58
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Hallo,
ich halte es für ausgeschlossen, daß der ProFTPD etwas mit diesem Verhalten zu tun hat. Nimm einmal einen anderen FTP-Client und probiere das selbe - ich bin mir so ziemlich sicher, daß es dann das Problem nicht mehr gibt.
mfg. VolGas
PS: die Clients sollten immer für den passive-Mode konfiguriert werden...
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Wartezeit nach Passwort falsch
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am: 19. August 2006, 12:38:44
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Hallo, es gibt die Direktive -> "MaxLoginAttempts", aber die bewirkt nur, daß man nach x Versuchen vom Server rausgeworfen wird. Allerdings kann man es sofort erneut versuchen. Sonst gibt es keine weitere Möglichkeiten mit ProFPTD, sehr wohl kann man aber etwas mit IPtables "zaubern". Man muß IPtabels mit den richtigen Moduln im Kernel haben und damit kann man dann bestimmte Regeln aufstellen. Das Thema ist sehr ausufernd und auch nicht Thema dieses Forums. Suche doch einmal im Internet nach IPtables und "recent" - damit kommst du bestimmt weiter. (bei Goggle schien schon der dritte Treffer etwas brauchbares zu sein) mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: user xyz NUR das login verweigern
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am: 18. August 2006, 00:30:22
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Nein, das wird auch blockiert - warum löscht Du denn nicht die beiden Zeilen, die ich beschrieben habe? Die "<Directory...>"-Anweisung ist sowieso falsch und kann nie greifen. Also kannst Du sie auch löschen und alles was dazwischen ist, wird dann wieder aktiv.
Ich mache nun Feierabend und gehe in die Heia.
Viel Spaß noch und eine gute N8!
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: user xyz NUR das login verweigern
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am: 17. August 2006, 23:42:37
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Deine .conf sieht sehr gut aus, bis auf einen Fehler: <Directory /*>...dazwischen ok...</Directory>
Der "<Limit...>"-Block wird durch den wirkungslosen "<Directory>"-Block quasi deaktiviert. Entferne einfach "<Directory /*>" und "</Directory>" und starte den ProFPTD neu - dann klappt's!
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: proftp TLS und die Firewall
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am: 17. August 2006, 21:40:30
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Die Ports nicht auf die Ports 20 und 21 "umbiegen", die müssen 1:1 durchgereicht werden! Bevor Mißverständnisse auftauchen: eine DMZ ist prinzipiell nach außen komplett offen; alle Ports werden 1:1 ohne Überprüfung durchgeleitet. Ein Forwarding jedoch leitet nur einzelne Ports (bzw. ganze Bereiche) weiter.
Die Zertifikate sind wie bei einem HTTP-Server mit ihrem Namen an eine IP gebunden, sonst könnte sich jemand dazwischen einklinken und falsche Tatsachen vortäuschen. (man-in-the-middle Problem)
Indem man in dem Zertifikat die IP und den DNS-Namen fest hinterlegt, wird dieses damit erst vertrauenswürdig, da bei einer Abfrage überprüft wird, ob der aufgelöste DNS-Name die selbe IP hat wie die Maschine, die antwortet. Stimmt die reale IP und der DNS-Name der antwortenden Maschine nicht mit dem Zertifikat überein, dann ist etwas gewaltig faul. "Man" (die Sotware) muß davon ausgehen, daß die Verbindung bzw. das Zertifikat kompromittiert wurde und damit nicht mehr vertrauenswürdig ist - ganz im Gegenteil!
Ich hoffe, ich konnte das verständlich machen.
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: user xyz NUR das login verweigern
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am: 17. August 2006, 21:17:06
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Hallo! Ich gehe davon aus, daß Du die Standard-Authentifikation benutzt, d.h. es werden ausschließlich die eingetragenen Benutzer des Systems zugelassen. Um hier eine Auswahl zu treffen ist es am sinnvollsten, wenn Du allen Usern, die Zugang per FTP erhalten sollen, eine Gruppe zuweist. Dies kann auch eine schon bestehende Gruppe sein z.B. so etwas wie die Gruppe "webuser" oder "ftpuser". Um den Zugang z.B. nur den Usern der Gruppe "ftpuser" zu realisieren, füge Deiner proftpd.conf folgende Zeilen zu: <Limit LOGIN> DenyGroup !ftpuser </Limit>
RequireValidShell off UseReverseDNS off IdentLookups off AuthOrder mod_auth_unix.c Mit den ersten drei Zeilen werden alle User, die nicht der Gruppe "ftpuser" angehören, abgewiesen. Die nachfolgenden Zeilen sind eine Empfehlung von mir... mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: proftp TLS und die Firewall
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am: 17. August 2006, 15:15:09
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Hallo, ich mußt Dir leider sagen, daß Du Dich an ein sehr schwieriges Thema herangewagt hast. Bei Dir greifen mehrere Probleme (und Fehler) zusammen: - die Firewall muß eine ausreichende Lücke für sog. HighPorts offen lassen.
- dem ProFPTD muß mitgeteilt werden, welche er benutzen kann: "PassivePorts x y"
- die FTP-Clients können nur noch im "passive mode" arbeiten. (sollte Standard sein)
- dynamische IP's sind ein ganz prinzipielles (und spezielles!) Problem.
Es gibt zwar die Direktive ->MasqueradeAddress, aber die kann nicht alle damit zusammenhängenden Probleme lösen. (siehe auch die Postings der letzten Tage) Hier empfiehlt sich, den Server über z.B. dnydns.org einen festen Namen zuweisen zu lassen (jeder einigermaßen aktuelle Router kann automatisch aktualisieren) unter den ProFTPD unter dem xinetd laufen zu lassen - mit sicherer Verbindung kann Du eigentlich nur FTPS (FTP + TLS) meinen.
Im lokalen Netz wird dies wohl nicht benötigt, aber Du wirst immer ein Problem mit Deinem Zertifikat und der dynamischen IP-Adresse haben, da beide nie zusammen passen können.
Sorry, aber ein Serverdienst ist eine Sache, die man mit einem heimischen DSL-Anschluß nur äußerst schwer und unzuverlässig aufbauen und anbieten kann. Ein Server "verlangt" nunmal ein statisches Umfeld, sprich: eine feste IP. Alles andere... Noch ein Tipp: bevor Du etwas mit TLS versuchst, stelle zuvor immer zuerst einmal sicher, daß es auch ohne geht! mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: fxp geht nicht mehr - standalone port 21 - auf 5000 geht
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am: 17. August 2006, 14:41:11
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Entschuldige, wenn ich das so offenherzig schreibe: Dir scheinen einige wichtige Unix-Grundkentnisse zu fehlen. Die "HighPorts" sind Ports, die im oberen Bereich und offen, d.h. keinem bestimmten Dienst, zugewiesen sind. Diese werden auch vom passiven FTP genutzt und dürfen deshalb nicht von einer Firewall geblockt werden. (Empfehlung: das Standardwerk, den "Kofler"...) Hast Du eine Firewall bzw. IP-Tables im Einsatz bzw. die Gegenstelle? Dann müßt Ihr das beide beachten. Wenn nicht, dann ist das irrelevant, denn dann es regelt sich von selbst. mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: LogIn - Invalid shell
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am: 17. August 2006, 14:26:06
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Kann mir jemand sagen, was ich noch einstellen muss? Dazu müßte man zuerst einmal wissen, was Du überhaupt schon eingestellt hast! Zu meiner Verwunderung habe ich Deinem Debuglog entnehmen können, daß Dein ProFTPD wohl so ziemlich alles eingebaut hat, was überhaupt standardmäßig möglich ist. Und damit wohl auch alle Authentifikationsmodule - und die versucht er natürlich auch zu nutzen. Ich würde mir überlegen, ob mein ProFTPD überhaupt solch einen unnötigen Ballast haben muß und ob eine wesentlich schlankere Neuinstallation nicht sinnvoller wäre. Von dem Debugfile aus würde ich Dir gleich zu Anfang empfehlen, folgende Zeilen Deiner proftpd.conf hinzuzufügen bzw. nachzusehen, ob sie vorhanden sind: UseReverseDNS off IdentLookups off RequireValidShell off DelayEngine off AuthOrder mod_auth_unix.c Die letzte Direktive veranlasst den Proftpd, nur noch die Standard-Authentifikation des Systems zu nutzen und damit auch nur noch eingetragene Systemuser zuzulassen. Dein debug gibt auch noch eine weitere Information preis: USER asd (Login failed): Incorrect password.Ähem, kein Kommentar... Was die Meldung: "error: Name or service not known" betrifft: dies läßt darauf schließen, daß Deine Netzwerkkonfiguration im Argen und nicht in Ordnung ist. Aber poste doch zuerst einmal deine proftpd.conf... mfg. VolGas
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