Meiner Meinung nach sind die die normalen Unix-Zugriffsrechte im Weg.
Ich denke, wenn Du die Dateien/Verzeichnisse für jeden Schreib- und Lesbar gemacht hast, sollte das auch mit dem Upload klappen.
Daß nach einer FTP-Session alles auf den selben User / die selbe Gruppe definiert sein soll, geht meiner Meinung nicht, solange die User sich als "normale" Systemuser einloggen. So hat nämlich jeder seinen ganz spezifischen Rechte, über die sich ProFTPD nicht hinwegsetzen kann.
Eine einfache, schnelle Lösung:
Benutze in der Config die
"GroupOwner" Anweisung.
Dann müssen nur noch alle entsprechenden User als Mitglied der gewünschten Gruppe eingetragen werden.
Es werden dann allen neuen Dateien/Verzeichnisse der gewünschten Gruppe zugewiesen.
Die richtige
umask rundet das Ganze ab.
In Kombination von
UserOwner kann das Ganze noch weiter vereinfacht werden - die eigenen Userrechte werden dann vor dem chroot aufgegeben und der FTP-User wechselt nach dem Einloggen endgültig seine Identität.
Eine zweite Lösung:
eine andere Authentifikationsmethode als die des Systems/PAM benutzen und dann jedem User die selbe UserID und GroupID zuweisen.
Der Weg ist etwas länger, da wohl ProFTPD neu zu kompilieren ist und eine neue Usertabelle angelegt (und gepflegt) werden muß, aber nur so hat man wirklich die volle Kontrolle und muß nicht für jeden FTP-User einen System-User anlegen.
mfg.
VolGas
PS: manchmal hilft es ungemein, sich die
Doku anzusehen - da kommt man oft weiter, auch ohne fragen zu müssen.
Diesen "Weg" bin ich für meine Antwort auch gegangen und konnte dadurch wieder etwas lernen. Danke...