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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: LogIn - Invalid shell
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am: 16. August 2006, 16:47:36
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Hi,
per Default ist es "root" ausdrücklich verboten, sich per FTP einzuloggen. Das ist prinzipiell zwar möglich, aber ein viel zu großes Sicherheitsrisiko.
"RequireValidShell off" ist richtig, aber Du mußt auch dem ProFTPD mitteilen, daß es seine Konfigurationsdatei neu einlesen soll. Entweder Du sendest ein entsprechendes Signal oder Du startest den ProFTPD neu.
Falls es dann immer noch nicht klappen sollte, so poste Deine proftpd.conf hier. Dann sehen wir weiter.
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: proftpd lässt user ohne passwort rein
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am: 15. August 2006, 17:17:33
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Hi, so eine Konfiguration wie Deine habe ich noch nicht gesehen und ich mußte zuerst einmal nachsehen, was die einzelnen Direktiven eigentlich für eine Bedeutung haben. Aber eines nach dem anderen: Mit Deinen Direktiven hast Du es eigentlich ganz genau und wohl definiert hinbekommen wollen, dabei aber leider den Vogel abgeschossen. Durch die Korrekturen hast Du wieder einen Standardserver, der sich erwartungsgemäß verhalten sollte. Viel Spaß damit. mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Anonymous und MaxClientsPerHost: wie Passwortabfrage verhindern?
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am: 15. August 2006, 00:16:11
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Hiho!
Der FireFox ist kein FTP-Client im "klassischen" Stil und verhält sich wie bei einer Website. Bei einen Authentifikationsfehler fragt er einfach nach Benutzername & Passwort. Kannst Du mit Deinem Firefox z.B. Dateien hochladen oder Verzeichnisse erstellen? Ich kann's nicht - es ist alles nur read-only.
Sorry: nimm einen richtigen FTP-Client.
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Transfer Rate
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am: 14. August 2006, 10:49:26
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So ähnlich hatte ich mir das schon gedacht (letzter Absatz). Wenn der FTP-Server ein lokales Netz hat, aber nach extern eine feste IP, dann ist es ja kein Problem mit "MasqueradeAddress" dem ProFPTD die IP mitzuteilen. Achtung: bei einer Firewall dazwischen mußt Du eine "Bresche" für die sog. High-Ports schlagen und ProFTPD diese via "PassivePorts xxx yyy" mitteilen. Die Konfiguration ohne (x)inetd ist dann auch einfacher und nur die proftpd.conf ist anzupassen. Mein Tipp: fasse alle möglichen Direktiven zusammen in einen <Global>...</Global>-Block (Kontext beachten!) und definiere dann für extern den Rest zusammen in einem "VirtualHost". Deine proftpd.conf hier einmal umgeschrieben und erweitert: ServerType standalone PidFile /var/run/proftpd.pid MaxInstances 30 Port 21 SocketBindTight on DefaultServer on UseReverseDNS off MultilineRFC2228 on <Global> User ftp Group ftp IdentLookups off AuthOrder mod_sql.c SQLConnectInfo ******************** SQLUserInfo ftp username password NULL NULL homedir NULL SQLAuthTypes Plaintext SQLAuthenticate users SQLMinUserGID 100 SQLMinUserUID 500 SQLDefaultGID 65534 SQLDefaultUID 65534 SQLNegativeCache on RequireValidShell off DefaultRoot ~ Umask 022 DenyFilter \*.*/ ListOptions "-A +R" UseGlobbing off TimesGMT on AllowOverwrite on TransferLog /var/log/ftp_access </Global> # -------------------------------------------- # Standard-Server (lokal) # -------------------------------------------- DefaultAddress 192.168.xxx.yyy ServerName "ABC" ServerAdmin hostmaster@abc.de # -------------------------------------------- # Virtueller Host (extern) # -------------------------------------------- <VirtualHost 192.168.xxx.zzz> ServerName "ABC" ServerAdmin hostmaster@abc.de MasqueradeAddress abc.de </VirtualHost> Das Ganze natürlich ohne Gewähr! Ich denke, damit kommst Du klar - wenn nicht...  Viel Erfolg! mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Transfer Rate
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am: 13. August 2006, 18:09:33
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Ich bin auf Deine letzten Fragen nicht eingegangen, da ich mein letztes Posting "offline" verfasst habe und erst danach Dein Posting gesehen habe.
Natürlich kann man -sogar recht bequem- den ProFTPD für unterschiedliche IP's und/oder Ports konfigurieren. Alles in der proftpd.con und mit einer Serverinstanz. Aber bei einem Server sind dynamsche IP's eine recht kniffelige Sache - und erst recht, wenn die IP mit in das Kommunikationsprotokoll eingebunden werden muß.
Dabei bringt es überhaupt gar nichts, wenn Du dem Server netzintern eine weitere, feste IP zuweist: die externe IP, unter der der ProFTPD erreicht werden soll, ist maßgeblich, da diese - wie schon erwähnt- in das FTP-Protokoll "eingebaut" wird. Das ist bei einem MTA nicht der Fall, für den gelten ganz andere Vorraussetzungen und "Gesetze".
Man hätte auch eine Lösung ohne (x)inetd finden können, das wäre einfacher und sogar mit weniger Aufwand machbar gewesen. Aber was, wenn die IP sich ändert? Da bleibt nur, den Server neu zu starten - oder eben gleich einen TCP-Wrapper bzw. den Internetdaemon zu benutzen. Das ist die zuverlässigere Methode.
Meine Meinung zu Servern im allgemeinen, ganz unabhängig von Deiner Person: Ein Server ist ein "statisches Gebilde" und benötigt ein entsprechendes Umfeld und eine feste IP. Er gehört ganz bestimmt nicht hinter einen heimischen DSL-Anschluß oder gar auf eine Maschine, vor der vielleicht noch jemand sitzt.
Deine Lösung mit zwei Netzwerkkarten könnte ich mir gut in einer Firma vorstellen, die einen einzelnen, dedizierten(!) Rechner als Internet-Gateway mit eingebauter Firewallfunktionalität und evtl. einigen, nach außen unkritschen, Netzwerkdiensten nutzt.
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Transfer Rate
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am: 13. August 2006, 17:21:20
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Sorry, meine Antwort hat nun etwas gedauert, aber Dein Problem ist nicht ganz trivial und mit einer kurzen Antwort zu erledigen. So hatte ich auch Zeit zum nachdenken. Für dynamische IP's gibt es eine (Teil-)Lösung, siehe -> MasqueradeAddressWie dort schon beschrieben, läßt Du am besten Deinen ProFTPD nicht mehr als "standalone", sondern unter dem inetd (besser: xinetd) laufen. Jeder einiger- maßen aktuelle Router bietet heutzutage die Möglichkeit, sich automatisch bei z.B. dyndns.org für eine Subdomain einzutragen - das solltest Du nutzen. Da durch "MasqueradeAddress" aber über das lokale Netzwerk keine passiven Transfers mehr funktionieren, muß man die Direktive "regulieren". Dies kann man mit Klassifizierungen erreichen. (-> mini-HOWTO Classes) Vorausgesetzt, Du hast -> mod_ifsession mit in den ProFTP compiliert, könntest Du z.B. folgendes versuchen: <Class external> From !192.168.0.0/16 </Class>
<IfClass external> MasqueradeAddress xyz.dyndns.org </IfClass> Rein theoretisch könnte das funktionieren - sofern der Betrieb unter (x)inetd dies nicht vielleicht noch verhindert. Ich drücke Dir die Daumen und bitte um Rückmeldung... mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: proftpd kompilieren debian
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am: 10. August 2006, 19:09:29
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Evtl. ist ja der "xinetd" etwas für Dich - damit kann man das -glaube ich- machen. Du müßstest das dem ProFTPD nur mit "ServerType inetd" in der proftpd.conf mitteilen.
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Transfer Rate
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am: 10. August 2006, 19:04:34
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Den proftpd braucht man i.d.R. nicht zwei mal zu starten, man kann normalerweise alles in einer proftpd.conf definieren.
Nun muß ich eine Frage stellen, vor der ich schon fast Angst habe: ist die Server-Maschine hinter einem Router mit NAT - sprich: hat die Maschine eine dynamische oder eine feste IP vom Internet aus?
Bei einer dynamischen IP hast Du echt Schwierigkeiten: nicht wegen dem proftpd, sondern generell systembedingt. Da hätten wir dann die Fehlkonfiguration.
Was mir an Deiner .conf aufgefallen ist: wenn Du mit "SQLUserInfo" die beiden Felder "uid" und "gid" definierst, verbietet sich eigentlich der Einsatz von "SQLDefaultUID" und "SQLDefaultGID". Bei Datenfeldern, die Du nicht brauchst oder die immer wieder gleich sind, kannst Du bei "SQLUserInfo" dann auch jeweils "NULL" angeben - so z.B. bei "shell".
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: proftpd kompilieren debian
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am: 10. August 2006, 18:36:05
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Sorry, das war das falsche Paket - wir brauchen natürlich wieder ein develop-Paket. Und das müßte "libssl-dev" sein.
Wenn das mit dem Compilieren nicht klappen sollte, dann ufert das hier leider zu weit aus. Ich drücke Dir mal beide Daumen, daß es nun nach der letzten Installation klappt.
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: proftpd kompilieren debian
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am: 10. August 2006, 18:26:16
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@ Küspert:
Prinzipiell gesehen hast Du zuerst einmal recht - aber diese Diskussion hatten wir schon einmal angefangen und ich möchte mich nicht weiter darauf einlassen als dieses:
die letzten beiden Zeilen sortieren die Dinge genau da ein, wo es sinnvoll ist und wo es sein sollte. Nix kreuz und quer durch's System und sehr gut zu warten. Den armen Mann jetzt durch den ganzen "Rotz" von wegen Paket- und Versionsverwaltung hindurchjagen zu wollen ist Wahnsinn. Ich kann das selbst nicht und will es auch gar nicht können. Wenn ich jemandem weiterhelfe, dann so, wie ich es kann und ich weiß, daß es funktioniert.
Du siehst ja selbst, wie er -verständlicherweise- reagiert. Und daß man als "root" auf Glatteis läuft sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben.
@ hostage:
Installiere noch "openssl" mit "apt-get" - das hat vermutlich noch gefehlt.
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: proftpd kompilieren debian
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am: 10. August 2006, 17:54:05
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Hmm - jetzt hat uns die Kursiv-Schrift einen Streich gespielt. Das sind keine zwei Slashes, sondern zwei kleine "L".
Ich weiß wirklich nicht, welches develop-Paket Du brauchst - bei uns sind alle Server selbst compiliert, da mir die Debian-Pakete zu alt waren und auch nicht alles so hatten, wie wir das wollen bzw. brauchten.
Probiere es nun noch einmal mit der Anweisung oben (am besten copy & paste).
mfg. VolGas
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ProFTPD / ProFTPD - Deutsch / Re: Transfer Rate
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am: 10. August 2006, 17:49:00
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Ich glaube, da haben wir das Problem: ich meine, irgendwo hier im Forum einmal gelesen zu haben, daß mit zwei Netzwerkkarten ein Problem auftreten kann.
Füge einmal Deiner proftpd.conf "Defaultserver on" hinzu. Zusätzlich kann: "UseReverseDNS off" und "IdentLookups off" nur positiv sein.
Ich nehme einmal an, daß in der proftpd.conf kein Binding auf eine spezielle IP (und damit an die Netzwerkkarte) vorgenommen wurde. Vielleicht ist auch das die Lösung - das solltest Du unbedingt probieren.
mfg. VolGas
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